Das perfekte, abgestimmte Gruppenspiel gerät seit dem niedrigeren Schwierigkeitsgrad von WotLK immer mehr in Vergessenheit. Wir zeigen trotzdem, wie’s funktioniert und worauf es insbesondere für Anfänger ankommt. So sind Sie gewappnet für die Cataclysm-Dungeons, die durchaus wieder anziehen könnten.
von David Englmeier
Eine neue Philosophie wollten Activision Blizzard mit ihrer letzten Erweiterung etablieren: schnellere Erfolgserlebnisse, bessere Ausrüstung, weniger Zeitaufwand – alles zu Gunsten von mehr Spielspaß. Abgesehen von einigen Elite-Gilden und Extremspielern traf der neue Kurs auf breite Sympathie bei der Spielergemeinde. War anfangs noch ungläubiges Kopfschütteln über die Leichtigkeit der erbeuteten Epics festzustellen, hat die große Masse der Spieler die Änderung des Schwierigkeitsgrades mit weitgehender Zustimmung aufgenommen, schließlich überwiegen die Vorteile auch deutlich: Spieler haben nun bessere Möglichkeiten, eine Gruppe für eine Instanz zu finden, eine andere Klasse auszuprobieren oder einfach nur kurz in der Mittagspause ein bisschen zu spielen – und das sogar mit sichtbarem Erfolg. Wurde der MMO-Champion World of Warcraft also noch ein Stück perfekter? Nicht ganz. Besonders die selbst ernannten alten Hasen machen zum Beispiel im Chat schnell klar, was sie nun vermissen: »Suchen DD für HDB hc; keine Noobs!«
Spielkultur und das Beherrschen einer Klasse sei auch nach 80 Levels bei vielen, vor allem aber bei jungen Spielern nicht vorhanden. Ein Dilemma also. Wird das Spiel zu leicht, gehen Taktik und Koordination verloren, wird es zu schwer, fühlen sich viele abgeschreckt.





