Eine einzige Schlacht trennt Sie noch von der wohlverdienten Entspannung bis Cataclysm an der Tür klopft – doch der heroische Lichkönig ist eine äußerst harte Nuss! Es erwartet Sie ein ganz anderer Kampf, als Sie ihn bisher gewohnt waren.

von Achim Donner und Knut Gollert

Alles, was Sie erreichen konnten, haben Sie erreicht, jeder auch noch so absurden Boshaftigkeit der Geißel haben Sie getrotzt – und was erwartet Sie nun? Der Lichkönig! Und zwar nicht nur irgendwie, sondern gleich richtig – Arthas hat jetzt seine volle Macht erlangt und ist mit Abstand mächtiger und gefährlicher, als Sie sich es je vorstellen konnten. Doch davor dürfen Sie nicht zurückschrecken, denn wie heißt es so schön »Was getan werden muss, wird getan«. Sie und Ihr Raid müssen den Lichkönig besiegen und die Welt endgültig von der Tyrannei befreien. Gut gestärkt und mit jeder Menge neuer Ausrüstung sowie der Macht der Anführer können Sie jetzt angehen, woran schon viele gescheitert sind.

Bedenken Sie aber, dass der heroische Kampf mit dem Lichkönig ein anderes Gefecht mit sich bringt, als Sie bisher gewohnt waren. Zwar bleiben die meisten Fähigkeiten von der Normalfassung erhalten, doch verursachen sie nun weit mehr Schaden. Das bedeutet für Ihren Raid: Sie dürfen sich keine Fehler mehr erlauben. Zudem ist die bösartige Seele von Ner’zhul, die in der Klinge Frostgrams schlummert, ebenfalls zu neuer Stärke gekommen und wird Ihnen obendrein das Leben schwer machen. Der Kampf erstreckt sich über insgesamt vier Phasen, wobei die zwei Übergangsphasen nicht mit eingerechnet sind. Dennoch dürfen Sie die »Zusatzphasen « nicht außer Acht lassen, weil sie für die jeweilige nächste Phase enorm wichtig sind.

Instanzinfos

  • Die heroische Version der Eiskronenzitadelle kann erst betreten werden, wenn mindestens ein Mitglied Ihres Schlachtzuges den Lichkönig in der normalen Version bezwungen hat.
  • Jeder der zwölf Bosse kann einzeln heroisch angegangen werden, da Sie die Bosse nun separat zwischen heroisch und normal Mode umschalten können.
  • Jeder Boss verfügt im heroischen Modus über mehr Gesundheit und weitere beziehungsweise geänderte Fähigkeiten, die Ihnen den Schweiß auf die Stirn treiben werden.
  • Der Lichkönig kann nur heroisch angegriffen werden, wenn zuvor Professor Seuchenmord, Blutkönigin Lana’thel und Sindragosa heroisch bezwungen wurden.
  • Entgegen der normalen Version können Sie die gleichen Gegenstände mit besseren Attributen erbeuten.
  • Als Höhepunkt bietet der Lichkönig genau ein mal das geflügelte Pferd “Unbesiegbar” als Reittier an,

Sie haben immer noch 15 Minuten Zeit, um den Lichkönig auf zehn Prozent seiner Gesundheit zu bringen – aber bei 103 Millionen Gesundheitspunkten müssen dabei alle Raidmitglieder das Maximum aus sich herausholen. Also packen Sie sich die Taschen voll mit allem, was Sie stärker, mächtiger und schneller macht.

Der Lichkönig,

formerly known as Arthas Menethil, Phase 1

Wie gewohnt, startet die erste Phase des Kampfes mit dem Ansprechen von Tirion Fordring – doch damit ist es mit der Gewohnheit auch schon wieder vorbei – ab jetzt wird Ihr Raid auf eine ganz neue Weise gefordert. Doch mit der richtigen Taktik und einer ordentlichen Erklärung gibt es keinen Grund, warum Sie die erste Phase nicht überstehen sollten.

Die Richtige Aufstellung ist das A und O.

Der Kampf benötigt zwei Tanks, von denen der Maintank sich den Lichkönig zur Brust nimmt, während der andere sich in dieser Phase um die Schrecken kümmert. Erfahrungsgemäß hat sich hier herausgestellt, dass die Druiden-Tanks hier ganz klar die Nase vorn haben, denn sie verfügen über ein enormes Gesundheitspolster und können somit einige böse Treffer wegstecken, die andere Tanks schnell aus den Latschen hauen. Im Zuge der Erhöhung des Stärkungszaubers in der Eiskronenzitadelle werden auch andere Tanks in der Lage sein die Schläge auszuhalten.

Die bösesten Treffer können von den Schrecken kommen. Wenn sie die Fähigkeit Wutanfalleinsetzen, muss sie von einem Jäger oder Schurken sofort entfernt werden. Auch vor dem neuen Berserkermodus Raserei (ab 20 Prozent Gesundheit) sollten Sie sich in Acht nehmen, denn die Schrecken verursachen nun bis zu 85.000 Schaden. Aber Sie dürfen nicht vergessen, dass auch der Lichkönig äußerst harte Keulen verteilen kann, wenn das Übergeben der Seuche im Raid nicht richtig funktioniert. Das A und O ist also eine gute Aufstellung. Sie sollte es Ihnen ermöglichen, mit sowenig Bewegung wie möglich den ersten Teil des Kampfgeschehens zu bestehen.

Tanks

Lichkönig

Schrecken

Nahkämpfer

Heiler

Fernkämpfer

Pfeil: Laufrichtung der Gruppen nach Schattenfalle

Stellen Sie dazu die Nahkämpfer an den Thron, die Tanks ein Stück vor die Gruppe und je zwei gemischte Gruppen aus Fernkämpfer und Heiler links und rechts neben die Treppe. Diese Anordnung ist wichtig, da der Lichkönig neben den normalen Attacken eine Spezialfähigkeit parat hat, die sogenannte Schattenfalle, welche er auf einen zufällig ausgewählten Spieler wirft. Vor dieser Falle ist kein Spieler sicher, es kann sowohl die Heiler als auch die Damage Dealer und sogar die Tanks treffen! Sie müssen also schnell reagieren können, denn die Tanks müssen im Ernstfall die Gegner von den Fallenwegziehen. Versuchen Sie stets, mit allen Gruppen in gerader Linie vom Thron wegzulaufen. Ein großer Vorteil dieser Aufstellung ist, dass nicht alle Gruppenmitglieder gleichzeitig in Bewegung sind und die Heiler somit weiterhin ihren Job erledigen können.

Sollte ein Spieler doch eine Falle berühren, gibt es einen Knall, und alle sich in der Nähe befindlichen Spieler werden von der Plattform katapultiert. Folglich hat jeder die Pflicht, den Kontakt mit den Fallen zu vermeiden, und die Gruppe sollte stets gemeinschaftlich nachziehen. Dadurch ist der Weg für Spieler, die von der Seuche befallen sind, so kurz wie möglich. Sie müssen nämlich sofort zum Schrecken laufen und sich dort von der Seuche befreien lassen.

Tipp: Sorgen Sie dafür, dass immer wieder ein paar Ghule bei dem Schreckenstank sind, auf diese Weise geht Ihnen die Seuche nicht verloren. Die restlichen Ghule sterben letztlich sowieso in den Flächenangriffen der Nahkämpfer.

Der Vorteil liegt im Detail

Diese kompakte Aufstellung hat einen weiteren entscheidenden Vorteil, denn wenn es darum geht, Befallen zu heilen, können Sie sich sicher sein, dass stets alle Spieler in der benötigten Reichweite sind, um durch einen Disziplin-Priester per Schild oder via Paladin geschützt zu werden. Außerdem können so alle die vom Paladin abgegebene Schattenaura mithilfe der Aurenbeherrschung nutzen. Diese Fähigkeit der Paladine lässt den Charakter bei Befallen einfach widerstehen. Sollte es dennoch vorkommen, dass ein oder mehrere Spieler den Schwächungszauber abbekommen, müssen sie so schnell wie möglich hochgeheilt werden, um dem Tod noch einmal von der Schippe zu springen. Hier spricht der stetig steigende Stärkungszauber der Eiskronenzitadelle für Sie, denn mit seinemWachstum wird es immer einfacher, die betroffenen Helden zu heilen. Wenn Sie bis dato alles richtig gemacht haben, jede Seuche auf den Schrecken gelandet ist und auch keiner die Fallen ausgelöst hat, kommen Sie bei 70 Prozent von Arthas’ Gesundheit am unteren Teil der Plattform an – und es geht in die erste Übergangsphase. Sollte noch ein Schrecken am Leben sein, ziehen Sie diesen an die Seite, wo die Seuche schnell den Rest erledigt.

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