Im Namen des gesamten Teams wünsche ich allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Das heutige Redaktions-Special beschäftigt sich mit WoW-Fragen direkt aus dem IDG Entertainment-Verlag. Was wollen die Macher der Server Down Show, des GameStar MMO-Magazins und von Speedydragon.de in Sachen WoW wissen? Wir legen die Karten auf den Tisch: Knut Gollert (Speedydragon) hat als Magier Probleme beim Betreten eines Dungeons. Stefanie Kautschor (MMO-Magazin) wünscht sich von Blizzard die Möglichkeit, alle ihre Haustiere gleichzeitig zu sich zu rufen. Hendrik Weins (Server Down Show) möchte einen Mohawk-Boonkin. Torsten Mastnak (Speedydragon) flucht über die Spieler, dessen Reittiere die NSCs verdecken. Dirk Steiger (Chefredakteur) hinterfragt die Berechnung der Fluglizenz. Christoph Klapetek (Server Down Show) möchte anstatt fünf Level, lieber zehn spielen. Und zum Abschluss rätselt Michael Schröder (Praktikant), weshalb ihn tatsächlich ein Kamel besiegen konnte.

Knut Gollert (SD)

Knut Gollert von Speedydragon.de

Freier Autor, nicht besonders alt und wahnsinnig gut aussehend – das ist unser geschätzter Kollege Knut Gollert, der sich bei wow.speedydragon.de um die Organisation und Pflege der Guides kümmert. Und wenn es einmal in seinen Fingern juckt, dann zaubert er auch eigene Artikel aufs Papier. Ihr wollt ihm einen Liebesbrief oder einen Friseurgutschein schicken? Dann schaut auf www.gollert.de, Xing oder Facebook vorbei. Während unserer Redaktionsmeetings wirft Kollege Gollert mit den interessantesten Wörtern der Programmierbranche um sich. Er ist ein Kenner der WoW-Szene und hat auf nervtötende Zwischenfragen meinerseits immer eine Antwort. Doch heute fragt er mich.

Als Magier muss ich manchmal fast eine Stunde auf einen Platz im Dungeon-Finder warten. Gibt es da nichts, was ich dagegen tun kann?

Du hast viele Möglichkeiten. Grundlegend solltest du dich fragen, ob du nicht einfach die falsche Klasse spielst. Wie wäre es stattdessen mit einem schnuffeligen Paladin oder Druiden? Die mag jeder in der Gruppe, sie sind so lieb, vielfältig und anpassungsfähig. Okay, während ich das schreibe, merke ich schon, dass das nicht zu dir passt. Schutz-Krieger vielleicht? Tanks braucht jede Gruppe und nach meinen Erfahrungen sind die Plattenträger zum Vermöbeln sogar noch gefragter als die Heiltanten der Gruppe. Und so gerne ich auch etwas Fieses zu dir sagen möchte – als Heiltante kann ich mir dich nicht vorstellen. Also, deine erste Möglichkeit: Spiele einen Krieger! Leg deinen Magier auf Eis, bis du eine vernünftige Gilde gefunden hast, die deinen Stoffträger durch die Dungeons zieht. Möglichkeit Zwei: Warten! Schnapp dir ein Buch und bilde dich weiter. Geh in die Küche und backe deiner Frau einen Kuchen. Und wenn du wirklich nicht weißt, was du in der nutzlosen Stunde machen könntest, dann schreib ein paar Guides für Speedydragon.de. Machst du alles schon? Na gut, dann hättest du noch Möglichkeit Drei. Du schickst Blizzard im Minutentakt Beschwerde-Anfragen und bombardierst die Gamemaster mit deinen Wünschen nach einem hybriden Magier. DU WILLST HEILEN. Oder vielleicht auch ein bisschen tanken! Und zwar sofort. Damit du endlich nicht mehr eine Stunde in der Warteschlange hängst. Das müssen die doch verstehen und sie werden dich ganz sicher dabei unterstützen, dass du nicht mehr lange warten musst. Nerve sie solange, bis sie nicht mehr geradestehen können. Dein Name – Knuuuuut Gooooollert – muss jedem einzelnen Blizzard-Mitarbeiter in Fleisch und Blut übergegangen sein. Dann kommst du deinem Traum immer näher. Und irgendwann ist es dann soweit. Du musst nicht mehr warten. Du hast es geschafft. Dein Account wurde gesperrt und du kannst endlich einen Neuen eröffnen. Erstell dir doch einen Krieger.

Und die Moral von der Geschicht: Blizzard-Mitarbeiter nervt man nicht.

Stefanie Kautschor (MMO)

Stefanie Kautschor vom GameStar MMO-Magazin

Managerin Special Projects und gute Fee im IDG Entertainment-Verlag. Sie ist klein, warmherzig und hat zum Redaktions-Shooting mörderisch-hohe Schuhe getragen, auf die ich neidisch bin. Kollegin Kautschor wird von allen Steffi genannt und ist für die Betreuung und Redaktion des GameStar MMO-Magazins zuständig. Sie koordiniert, organisiert, plant, strukturiert und verteilt die Aufträge an ihre Schäfchen. Ihr wollt sie kennenlernen oder euch für einen Platz als freier Autor bewerben? Dann meldet euch per E-Mail (skautschor@idg.de) und gebt eurer Bestes. Wer noch mehr über unsere liebe Steffi erfahren möchte, schaut bei Facbeook oder Xing nach.

Warum kann ich selbst in Cataclysm immer noch nur mit einem meiner Pets durch die Welt ziehen? Ich möchte meinen kompletten Zoo dabei haben, immer!

Nehmen wir einmal an, dass 40% aller WoW-Spieler diesen Wunsch haben. Nehmen wir weiterhin an, dass diese 40% mindestens 50 verschiedene Haustiere besitzen (wobei 50 für Haustier-Fans lächerlich wenig ist). Und jetzt machen wir die Augen zu und stellen uns einen Wald vor. Er ist düster und viele böse Wesen machen den Bewohnern das Leben schwer. Inmitten dieser wilden Kreaturen steht ein kleiner Questgeber. Stellen wir uns nun in diesem Wald drei Charaktere vor, die gemütlich ein paar Quests erledigen wollen. Der Erste (der zu den 60% gehört) sieht den Questgeber und reitet in die Richtung. Der Zweite (Haustier-Fan) ebenfalls – er und seine 50 Begleiter spurten los. Von Weitem ist noch ein Spieler zu erkennen, der sich mit seinen 50 Haustieren gerade auf den Weg zum Questgeber macht. Der erste Charakter stöhnt bereits genervt und versucht die 100 kleinen Hasen, Vögel, Frösche, Bären, Drachen, Bäume und all das andere Gesindel mit seinem Schuh beiseite zu schieben. Er will doch nur ein einziges Mal diesen verflixten Questgeber anvisieren. Nach gut fünf Minuten gibt er entnervt auf und setzt sich in den Schneidersitz. Er wartet – und zwar darauf, dass beide Haustier-Fanatiker endlich verschwinden und ihm dann nie wieder begegnen. Voll Entsetzen stellt er fest, dass die angenommene Aufgabe direkt in diesem Gebiet erledigt werden muss. Zusammen mit den Hasen-Fans. Oh mein Gott. Doch bevor er sich weiter ärgern kann, fällt sein Blick auf den ersten Haustier-Besitzer, der sich krampfhaft bemüht, einen Hasen zu fassen zu bekommen. Nicht seinen Hasen, nein. Die laufen alle ganz brav neben und hinter ihm. Für die Quest in Hyjal soll er ein paar verängstigte Kleintiere einfangen. Ein bisschen blöd, wenn der halbe Zoo hinter ihm genauso aussieht und ihm die Sicht auf das ängstliche Tier versperrt. Charakter Eins findet dieses Schauspiel so unterhaltsam, dass er sich bereits nicht mehr über die nervtötenden Haustier-Quälgeister ärgert. Deinen Wunsch solltest du also vielleicht auch noch einmal überdenken.

Und die Moral von der Geschicht: Ein Haustier, liebste Steffi, reicht dir nicht.

Hendrik Weins (SDS)

Hendrik Weins aus der Server Down Show

Hardware-Redakteur im IDG Entertainment-Verlag und mit dem “Oh-Blick” ausgestattet. Seit fast sechs Jahren steht Kollege Weins für sämtliche GameStar-Produktionen vor der Kamera und werkelt an den Print-Magazinen des Verlags umher. Zusammen mit Christoph Klapetek moderiert er die wöchentliche Server Down Show des IDG Entertainment-Verlags und konkurriert dort jeden Mittwoch gegen Klape in einem Battle. Hendrik Weins wurde während des Oktoberfests mit einem Weinglas in der Hand erwischt und auch sonst existieren äußerst peinliche Tanz-Fotos von dem Kollegen. Versucht euer Glück, lernt ihn kennen und vielleicht wählt er euch aus, an seinem feuchtfröhlichem Redakteurs-Leben teilzuhaben: Schaut vorbei auf Facebook oder Xing.

Warum gibt es keine neuen Frisuren oder Outfits für die Bären, Katzen, Boomkins der Druiden? Ich will nen Mohawk-Boomkin!

Langsam. Die Wiederherstellungs-Druiden haben ja immerhin eine neue Baumgestalt bekommen. Die hält nur noch 30 Sekunden und sieht kacke aus – aber immerhin ist sie neu. So. Bären und Katzen wurden ja bereits vor einigen Monaten kräftig aufgepimpt und sehen seit dem nicht mehr wie jeder durchschnittliche Tollwutbär aus. Gerade im PvP-Spiel dürfte das aber eine negative Entwicklung sein. Da Druiden und Jäger-Begleiter sich so dermaßen ähnlich waren, ignorierten viele Spieler die kleinen süßen Katzen und dicken Bären einfach und konzentrierten sich auf die “richtigen Klassen”. Bei den Eulen ist das schon eine wirklich eine gute Frage – warum haben sie keine neuen Frisuren oder Outfits bekommen? Wie sähe denn ein Boomkin mit einer Mohawk-Frisur aus? Einer richtigen natürlich. Nicht dieses alberne zugeklebte Haar der Trolle, die gerne ein bisschen punkiger aussehen wollen. Nein, nein. Hendrik will ein richtig großes Gerät auf dem Kopf und täglich zwanzig Gold an Haargel ausgeben. Kein Problem, immerhin bist du dann im PvP-Spiel leicht zu sehen und erste Beute. Im PvE-Schlachtzug wirst du von den Bossen gedisst und gemobbt, weil deine Haare den Gegnern in den Hintern piecken. In der Gilde nennt man dich nur noch Mohaa, ey. Jo, das ist cool, Alter. Blöderweise ist dir der Zutritt zu einige Geschäften in Zukunft verwehrt. Die Bankangestellten fühlen sich nicht nur durch deinen Anblick (du bist als Eule schon hässlich genug, aber mit DIESER Frisur toppst du einfach alles) unwohl, sondern schmunzeln auch über die Tatsache, dass du schlichtweg nicht durch die Tür passt. DU schon, aber deine Haare nicht. Die stehen so dermaßen von deinem Kopf ab und geben keinen Zentimeter nach, wenn du versuchst, ein Haus zu betreten. Tja, nicht nur das Gold ist damit erledigt, sondern auch jegliche Privatsphäre. Gut, okay. Als Dame hat man sowieso nicht so viel Interesse daran mit einer Eule ins Bett zu steigen, aber mit einer Eule, die sich als Indianer/Punk-Federvieh verkleidet, erst Recht nicht. Ist zwar unterhaltsam, aber wenn du nicht einsam und arm sein willst, dann bleib bei deiner normalen Gestalt.

Und die Moral von der Geschicht: Blizzard mag die Eulen einfach nicht.

Torsten Mastnak (SD)

Torsten Mastnak von Speedydragon.de

Ehemaliger Redakteur von GameSpot.de und IT-Sales Week, dann PR-Consultant bei Harvard PR (u.a. für Sony Computer Entertainment Deutschland – PlayStation). Nun ist er Freier Autor für das MMO-Heft, Inside PS3 und ein wahres Multitalent. Kollege Mastnak versorgt wow.speedydragon.de mit den neusten Neuigkeiten und Patchnotizen – immer pünktlich und immer zuverlässig. Sobald sich etwas im Spiel verändert und Blizzard darüber Auskunft gibt, weiß er Bescheid, und damit auch ihr. Während der monatlichen Redaktionsmeetings freue ich mich, dass Kollege Mastnak neben mir sitzt, damit ich seine Kekse und seinen Cappuccino leeren kann. (Anm. von Toto: Der Cappuccino war schon kalt! ;p )Torsten ist der Meinung, dass Schlagfertigkeit etwas ist, worauf man erst 24 Stunden später kommt. Das steht zumindest in seinem Facebook-Profil. Wollt ihr auch mehr über ihn erfahren? Dann schaut bei Facebook oder Xing nach.

Warum zum Henker gibt es immer noch Spieler, die sich mit ihren fetten Reittieren direkt in die Quest-NPCs reinstellen. Kann man sich nicht drum rumstellen, damit jeder den NPC anklicken kann?

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass die meisten Menschen beim Einparken mehrere Male vor- und zurückfahren, damit es am Ende richtig gut passt? Wäre es ihnen erlaubt, sich mit ihren Autos einfach quer auf die Straße oder gar auf Blumenbeete zu pflanzen, dann würden sie es tun. Das versichere ich dir. Doch so ärgerlich das auch sein mag, sie dürfen nicht – sie müssen so lange ein- und ausparken, bis das Auto 100%ig dort steht, wo es hingehört. Bei schlechten Autofahrern (ich sage NICHT Frauen, ich kenne Männer, die ziemlich schlimm parken) wird da gerne mal eine Ausnahme um ca. 10% gemacht. Doch mehr geht nicht, die Menschen müssen sich zusammenreißen und vernünftig stehenbleiben, damit alle anderen Leute die Straße überqueren und Hunde einen Grünstreifen finden können. Wäre das nicht so, würden wir in einem einzigen Chaos versinken. Und jetzt kommt World of Warcraft ins Spiel. Dort herrscht Chaos – denn eine imaginäre “Du stehst falsch, du Vogel”-Polizei gibt es dort nicht. Strafzettel für das Überrennen von NSCs. DAS wäre doch eine richtig gute Idee. Leider sind die WoW-Spieler äußerst gemütlich und sobald sie mit ihren riesigen Flatterviechern den Boden erreichen, laufen sie noch ein paar Restschritte und kommen dann langsam zum Stehen. Ist der NSC schon in Reichweite? Sehr gut, dann einfach klicken. Was interessieren mich denn die ganzen anderen Spieler, die wie wild um mich herum hüpfen. Sollen sie halt die NSC-Namen anzeigen lassen, damit das mit dem Klicken etwas leichter funktioniert. Gegen die Rowdys mit ihren fetten Flugtieren können wir leider nichts machen, ehe Blizzard keine Parkpolizei ins Spiel implementiert. Oder warte mal. Vielleicht hilft pöbeln. Probierst du das bitte aus?

Und die Moral von der Geschicht: Parken kann man, oder nicht.

Dirk Steiger (Chef)

Dirk Steiger, Director Special Projects (SD, SDS und MMO)

Seine Berfusbezeichnung: Director Special Projects. Seine Leidenschaft: Die Arbeit. Er ist riesengroß und der Chefredakteur des GameStar MMO-Magazins und hält außerdem seine schützenden Hände über die Server Down Show und über wow.speedydragon.de. Einmal im Monat trommelt er Steffi, Torsten, Knut und meine Wenigkeit zu einem Meeting zusammen und lässt sich mit den neusten Entwicklungen, Fragen, Beobachtungen und Ideen berieseln. Diesen Input verarbeitet er an seinem Schreibtisch und vergibt dort Aufträge, kontrolliert die Abgabe und schreibt das Editorial (er ist übrigens auch für das offizielle Sims-Magazin und Inside PS3-Heft verantwortlich). Wenn es brenzlig wird, dann ist die Schlange vor seiner Bürotür umso größer – alle wollen zu ihm. Dem Retter der Redaktion, dem offenen Ohr, dem della Chef. Seit knapp neun Jahren gehört er zum IDG Entertainment-Verlag – wer mehr über ihn erfahren möchte, sollte sich bei Xing oder Facebook umschauen.

Wer errechnet die Preise für die Fluglizenz über den alten Kontinenten? Wie zum Teufel kommen die auf 214 Gold?

Grundlegend sollte dir bewusst sein, dass die Greifenmeister in Azeroth auch nur Arbeitnehmer sind. Sie verdienen bei einem Flug von Sturmwind nach Eisenschmiede am wenigsten und mussten die oberste Entscheidung einfach hinnehmen, dass den Spielern jetzt eine eigene Fluglizenz angeboten wurde. Ihre Kinder müssen möglicherweise hungern, weil WIR faulen Spieler jetzt nur noch unseren Greifen benutzen, um von Sturmwind nach Eisenschmiede zu kommen. Und trotzdem gibt es immer wieder ein paar verärgerte Zwerge oder Draenei, die sich beim Meister der Lüfte über die zu hohe Fluglizenz bescheren. Niemand fragt, warum der Betrag der ist, der er nun einmal ist. Was da alles bezaaaahlt werden muss, meine Güte. Gut, dass du gefragt hast.

  • Luftsicherheitsgebühren: Bist du schon einmal vom Greifen gefallen? Nein? Gut so, das tut nämlich höllisch weh und vermutlich hättest du dir damit auch sämtliche Knochen gebrochen. Die Greifenmeistergesellschaft ist dafür verantwortlich, sollte dir etwas passieren. Seit dem das Volk Fluglizenzen erwerben darf, fliegen wir trotzdem mit der Versicherung der Greifenmeistergesellschaft. Fallen wir hinunter, weil wir zu doof sind, unseren Greifen zu steuern, so blecht die Gesellschaft trotzdem ein paar Goldstücke. Dann ist das mit den gebrochenen Beinen schon ein bisschen weniger schlimm. Kosten: 28 Gold
  • Passagierbezogene Flugsitzabgaben: Je nachdem, ob ein Greif nach dem Flug eher kaputt oder noch sehr fit gewesen ist, wurde dem Charakter nachträglich noch ein bisschen Gold abgeknöpft. Wer zu schwer ist, die Zügel zu stramm gehalten hat oder dessen spitze Knochen den Greifvogel geärgert haben – der durfte nachzahlen. Mit der eigenen Fluglizenz könnte man es als dauerhaftes Schmerzensgeld für den stressgeplagten Vogel unter uns nennen. Und seien wir mal ehrlich, der hat schon ordentlich zu tun mit uns. Das Gold geht übrigens an den Händler, der durch den Verkauf an möglichst dicke, dünne oder freche Menschen noch mehr Kohle verdient. Kosten: 12 Gold
  • Service Entgelt: Dir sind sicher schon einmal die Männer aufgefallen, die jeden Mittwoch Vormittag dein Flugtier abholen und anschließend wieder sauber und frisch gestriegelt in den Stall stellen? Nein? Ach, stimmt ja. Da sind Wartungsarbeiten. Doch hast du dir mal überlegt, wie viel Arbeit diese Service-Mitarbeiter hinter den Kulissen mit deinem Vieh haben? Der will gestriegelt, gewaschen, gebürstet und geputzt werden. Da stecken jede Menge Zeit, Nerven und Personal hinter. Kosten: 31 Gold
  • Futterzuschlag: Wir erinnern uns: Mittwoch. Wartungsarbeiten. Service-Personal. Die bringen deinem Vogel auch neues Futter in den Stall. Klar, für das tägliche Wohl bist du selbst zuständig, aber irgendwo her müssen die Grashalme, Körner und halben Mäuse ja kommen. Kosten: 43 Gold
  • Grundgebühr: Dein Greif wird gefüttert, gepflegt und du bist versichert, falls du einmal vom Vogel fällst. Doch wer erlaubt dir denn eigentlich in Azeroth herumzufliegen? Die Eisgesellschaft von Azeroth. Und damit die nicht pleite geht, dürft ihr ordentlich Zaster blechen, damit eurer flugfähiger Freund auch in der alten Welt seine Flügel ausbreiten darf. Kosten: 100 Gold

Und die Moral von der Geschicht: Die Fluglizenz, die rechnet sich.

Christoph Klapetek (SDS)

Christoph Klapetek aus der Server Down Show

Media-Producer und Angeprofi – das ist Christoph Klapetek. Im IDG Entertainment-Verlag ist er für verschiedene Medienproduktionen zuständig – führt Regie, fuchtelt mit der Kamera umher, schneidet Filmmaterial und betreut neue Formate. Das wusstet ihr nicht? Gut möglich, denn richtig bekannt ist er durch die Server Down Show, die er zusammen mit Hendrik Weins jeden Mittwoch moderiert. Dort veranstalten die beiden jedes Mal ein Battle und je nach Sieg und Niederlage werden am Ende ein paar Preise verlost. Christoph (besser bekannt als Clape) vergibt in diesem Spiel übrigens gerne die Trostpreise. Aber mach dir nichts draus, cool bist du trotzdem. Übrigens: Als ich zusammen mit meinem (damals noch sehr kleinen Baby) im Verlag gewesen bin, huschte Clape an dem Büro seiner Freundin vorbei und blieb entsetzt stehen. Ging ein paar Schritte rückwärts und riss die Augen auf, als er das Baby auf ihrem Arm sah. “Vergiss es”, war alles, was er ihr liebevoll zuraunte, um dann mit einem schelmischen Grinsen wieder im Gang zu verschwinden. Ihr mögt Christoph auch? Dann besucht ihn auf Facebook oder Xing

Warum in einem Addon fünf und nicht zehn Level aufsteigen?

Soll ich den Leuten erzählen, wie es zu dieser Frage gekommen ist? Praktikant Michael musste dafür herhalten und seinen Kopf in dein Büro stecken. Du bist ein vielbeschäftigter Mann und hast ihn mit wildem Gefuchtel wieder aus dem Büro herausgeschleust. Beim zweiten Anlauf seitens Michael kehrte er jedoch triumphierend zurück und verkündete: “Er hat mir immerhin eine Frage hinterhergerufen!” Es ist interessant zu sehen, was das allererste ist, was dir durch den Kopf schießt, wenn es um unbeantwortete Fragen zu World of Warcraft geht. Warum fünf und nicht zehn Level? Blizzard, was soll das? Ich hab Langeweile! Du hast schließlich tatsächlich schon zwei Mal sämtliche Questgebiete durch und alle Erfolge abgeschlossen. Richtig flotte Spieler sind in knapp sechs Stunden Level 85 gewesen – das mit dem Plan, dass es dieses Mal etwas länger dauern soll, ist gelinde gesagt echt daneben gegangen. Die Frage ist leider, wie es hätte möglich sein können, dass wir in Cataclysm anstatt fünf, sogar zehn Level aufsteigen können. Wären die Gebiete gleich geblieben, dann hätte Blizzard die Erfahrungspunkte der Aufgaben und Gegner anheben müssen, damit wir unser Ziel in dem gleichen (etwas beengten) Gebietsspielraum erreichen. Ein paar leere Flecken gibt es ja tatsächlich noch auf der Weltkarte – dort hätte Blizzard also wirklich noch eins, zwei schöne Gebiete einbauen können, damit Spieler wie du zehn Level unterwegs seid. Eine neue Welt war nicht drin, in Cataclysm geht es ja ausschließlich um das alte Azeroth, da sind die Möglichkeiten etwas begrenzt. Außerdem solltest du ehrlich sein. Hätte Blizzard zehn Level implementiert, dann wären es nur 12 Stunden Levelzeit gewesen und die ersten Schlachtzüge hätten zwei Tage später als jetzt die schweren Schlachtzugsbosse geknackt. Und dafür sollen monatelang hunderte Mitarbeiter schwitzen und ackern? Nö. Dann lieber in zwei Jahren wieder, wenn das neue Addon kommt. Wie schon angekündigt, wird es dort wieder eine neue Welt geben, wir können also ziemlich sicher von zehn Level ausgehen. Immerhin etwas.

Und die Moral von der Geschicht: Zehn ganze Level lohnen nicht.

Michael Schröder (MMO)

Michael Schröder, Praktikant Special Projects

Praktikant der Special Projects und nicht nur das – er ist der Einzige! Deswegen ist Michael auch an allen Ecken und Enden dabei und arbeitet am GameStar MMO-Magazins, am offiziellen Sims-Magazin und am Inside PS3-Heft mit. Er schreibt ein paar eigene Kleinigkeiten, fügt Sachen der Lektoren ein, stellt News auf die Website, kontrolliert Inhalte, baut das Set für die Server Down Show auf- und ab und recherchiert viel über verschiedene Themen, die die aktuellen Projekte betreffen. Ja, da staunt ihr, was? Unser Praktikant wird nicht für doofes Teekochen oder Abwaschen missbraucht, sondern nur für wirklich sinnvolle Sachen. Zum Beispiel für die Besorgung von Schokolade und Käse. Er ist Schweizer – das hat er nun davon. Wenn ihr mehr über ihn erfahren wollt, dann schaut auf seiner Facebook- oder Xing-Seite nach weiteren Informationen. Ach übrigens: Haut ihm doch ein paar Mal das Wort “Scope” um die Ohren, mal schauen, was das IDG-Ersatzmodel dazu zu sagen hat.

Ich habe Ilidan und Arthas besiegt, Onyxia und Ragnaros sogar alleine und trotzdem hat mich gestern ein Kamel fertig gemacht. Was hat sich Blizzard dabei überlegt?

Was sich Blizzard dabei überlegt hat? Ich frage mich eher, was sich das Kamel oder du dabei gedacht hast. Vorrangig interessieren mich die Gedanken des Kamels. Meinst du nicht auch, dass es das Vieh äußerst unterhaltsam fand, einen Nachtelf-Krieger auf den Boden der Tatsachen zu bringen? Ich finde die Vorstellung amüsant. Sicher, du hast Arthas, Onyxia und Co. besiegt – aber mal ehrlich. Was sind das denn mittlerweile für Vögel? Onyxia hat sich einem Facelifting unterzogen und ist nun für Level 80 Spieler strammer denn je wieder mit dabei. Ragnaros hat viele Jahre im geschmolzenen Kern vor sich hingeschmort und dabei eine leicht schizophrene Persönlichkeit entwickelt – jetzt finden wir ihn in Hyjal und wirklich anspruchsvoll ist der verwirrte, alte Raggi nicht mehr. Aber diese Kamele, diese neuen Geschöpfe… ja, DIE haben noch richtig Pfeffer unter dem Hintern. Die können was. Irgendwann implementiert Blizzard eine neue Schlachtzugsinstanz, in der wir keine Titanen oder Drachen töten, sondern nur noch mutierte Riesenkamele mit einzigartigen Blitz- und Hufschlägen, bösen Blicken und überaus kräftigen Buckeln. Und diese Bosse besiegst du dann auch alle und in zwei Jahren kommt das nächste Addon. Dann fragst du mich wahrscheinlich, warum dich der Scmetterling im Smaragdgrünen Traum gerade getötet hat… dabei hast du doch schon das echt harte Bosskamel gepackt. Aber lass den Kopf nicht hängen. Dafür ist deine Schokolade einfach spitze und das ist eben alles, was zählt!

Und die Moral von der Geschicht: Muckis hat man, oder nicht.

Maria Melhorn arbeitet schon seit ein paar Jahren als freie Journalistin für diverse Spielemagazine, darunter auch das GameStar MMO Magazin. World of Warcraft spielt sie schon seit September 2005 und seit 2006 ihre Priesterin Sharlet auf der Todeswache. Irgendwann fiel ihr auf, dass es (damals) so gut wie keine deutschen Level-Guides gab. Also schrieb sie selber welche und veröffentlichte sie anschließend auf ihrer Internetseite. Nun schreibt sie auch für Speedydragon.de und beantwortet jeden Freitag Eure Fragen zu World of Warcraft. Egal ob allgemeine Themen, Guides zu Weltereignissen oder Questhilfen – Sharlet hat die Antworten. Ach ja: Macht euch keine Hoffnungen, Jungs. Sie ist vergeben!