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Archiv for Dezember, 2011

Aktuelle Hotfixes für Patch 4.3

Kurz vor Heiligabend und noch bevor sich die Entwickler in den Weihnachtsurlaub verabschiedeten, veröffentlichte Blizzard nochmal einen Server-Hotfix für Patch 4.3. Die größte Änderung betrifft dabei die beiden Troll-Instanzen Zul-Aman und Zul-Gurub. Hier wurde kräftig an den Schadens- und Gesundheitswerten der Mobs und Bosse geschraubt, um diese Begegnungen einfacher zu gestalten. Einigen Spielern stößt diese Änderung bereits sauer auf, da dadurch der Ansrpuch noch weiter sinkt. Denn bis dato waren die Zul-Instanzen immer noch schwerer als die mit Patch 4.3 eingeführten 5-Mann-Dungeons rund um Todesschwinge. Ansonsten gibt es mal wieder eine Hand voll Anpassungen bei Klassenfähigkeiten, Items und Quests. Die komplette Liste aller Änderungen findet ihr, wie immer, weiter unten.

Claim your name: Blizzard bringt das BattleTag

Was zur Hölle ist ein BattleTag? Eine berechtigte Frage. Denn auf den ersten Blick ist nicht ganz klar, um was es sich bei diesem Feature handelt. Unterm Strich wird das neue BattleTag-System eine Möglichkeit für Spieler sein, ihrem “Account” einen selbst gewählten Namen zu verpassen. Dieser wird dann in allen Chats, Foren und Spielen statt dem echten Namen über das RealID-System angezeigt. In den Freundeslisten steht dann dort statt eurem echten Namen z.B. “Cowboy from Hell”… oder so. Ihr müsst also nicht mehr euren echten Namen Preis geben, um andere Spieler über das RealID-System hinzuzufügen.

Ihr könnt bereits schon jetzt in der Account-Verwaltung des Battle.nets einen BattleTag-Namen eintragen. Allerdings wird es keine einzigartigen BattleTag-Namen geben. Es kann also durchaus vorkommen, dass ihr mehrere “Cowboys from Hell” in der Suche findet. Um jedoch einen bestimmten Spieler identifizieren zu können, fügt Blizzard jedem BattleTag einen 4-stelligen Code hinzu, über den jeder Spieler einzigartig wird. Momentan ist die Funktion des BattleTags aber nur für Dialbo 3 vorgesehen und wird dementsprechend aktuell in der Beta getestet. Später wird Blizzard dieses Feature auch für World of Warcraft und StarCraft II aktivieren. Mehr Infos zum BattleTag findet ihr auch im FAQ weiter unten.

Wie Blizzard im offiziellen WoW-Forum mitteilte, haben die Entwickler nochmal Hand angelegt am Loot-System für die Zufalls-Drachenseele-Raids über den neuen Schlachtzugs-Finder. Zwar gab es bereits zum Start den sogenannten Rollenbonus auf bestimmte Gegenstände (Tanks, DDs und Heiler bekamen 100 Punkte Bonus beim Würfeln auf passende Gegenstände für ihre Klasse), jedoch ermittelte das System nicht immer hundertprozentig die richtige Klasse. So konnte z.B. ein Furor-Krieger einem Schurken Items mit Beweglichkeit vor der Nase wegschnappen. Das führte natürlich zu Frust. Um dem nun entgegenzuwirken, wurden alle Gegenstände aus dem Zufalls-Raid von Drachenseele (Item-Level 384) mit einer Klassenrestirktion versehen. Das bedeutet, dass auf bestimmte Items auch nur noch die Klassen würflen dürfen, wie es von den Entwicklern vorgesehen ist. Items aus dem normalen und heroischen Schwierigkeitsgrad sind davon nicht betroffen.

Diese nachträgliche Änderung bringt natürlich das Problem mit sich, dass einige Spieler nun Items besitzen, die sie Aufgrund der Klassenrestriktion nicht mehr benutzen können. Sollte das der Fall sein, müssen sich die Spieler mit dem Kundensupport und / oder einem Gamemaster in Verbindung setzen, um die nicht mehr verwendbaren Gegenstände gegen alte einzutauschen. Anbei noch die offiziellen Mitteilungen aus dem WoW-Forum.

Aktuelle Hotfixes für Patch 4.3

Wie bei jedem Patch, arbeiten die Entwickler auch dieses Mal fleißig weiter an Verbesserungen der Spielerfahrung durch Server-Hotfixes. Wie immer betrifft dies meistens Änderungen an Dungeons und Raids, sowie bei Klassenfähigkeiten. Die vollständige Liste aller aktuellen Änderungen findet ihr weiter unten. Bedenkt, dass es sich dabei um server-seitige Fixes hält, und Änderungen an Fähigkeiten im Tooltip des Clients noch nicht zu sehen sind, bis ein Patch veröffentlicht wurde.

Blizzard führt Battle.net-Guthaben ein

Wie Blizzard am Wochende über die offizielle WoW-Homepage mitteilte, arbeiten die Entwickler im Moment an der Implementierung des sogenannten “Battle.net-Guthabens” (engl. Battle.net-Balance). Damit möchte Blizzard vorrangig Diablo 3-Spielern eine Alternative ermöglichen, um über das Echtgeld-Auktionshaus von Diablo 3 einzukaufen oder Einkommen aus eigenen Verkäufen über das Auktionshaus gutschreiben zu lassen. Allerdings darf man mit dem Battle.net-Guthaben auch Produkte aus dem Blizzard-Shop oder sogar WoW-Spielzeit erwerben. “Aufgeladen” wird das Battle.net-Guthaben mit den gängigsten Zahlungsmethoden (PayPal, Kreditkarte, EC-Lastschrift etc.). Allerdings wird es hier einige regionale Unterschiede geben, je nachdem, welche Zahlungsmöglichkeiten für die Länder verfügbar sind. Mehr Informationen dazu findet ihr weiter unten in der offizellen Ankündigung und dem dazu passenden FAQ.

Nun gut, das Feature des Battle.net-Guthabens macht in Zusammenhang mit dem (umstrittenen) Echtgeld-Auktionshaus von Diablo 3 sinn. Wer sich jetzt aber ein wenig zurücklehnt und die Summe des Ganzen betrachtet, der könnte darauf schliessen, dass das Battle.net-Guthaben ein weiterer Schritt in die Richtung für ein zukünftiges Free to Play-Modell (F2P) für World of Warcraft werden könnte. Mit dieser Spekulation lehnt man sich zum jetzigen Zeitpunkt zwar etwas weit aus dem Fenster, jedoch haben die Entwickler schon weitere Bestandteile für ein F2P-Modell Stück für Stück integriert. Zuerst kam der Blizzard-Shop, in dem virtuelle Gegenstände (Mounts, Pets) für WoW erworben werden können. Dann wurde die 14-Tage Trial-Version abgeschafft und ein neues F2P-Modell bis Level 20 eingeführt. Dieses sollte zudem mit relativ geringem Aufwand auch problemlos erweitert und nach oben geschraubt werden können. Und erst vor kurzem führte Blizzard mit dem “Wächterjungen“-Haustier den ersten virtuellen Gegenstand aus dem Blizzard-Shop ein, der auch mit anderen Spielern gehandelt oder über das Auktionshaus verkauft werden darf. Mechaniken und Features, die in anderen F2P-MMOs durchaus üblich sind.

Das sich ein hybrides F2P-Modell durchaus lohnen kann, zeigte die Umstellung von Herr der Ringe-Online, DC-Universe Online oder erst vergangene Woche von EverQuest 2. Ob sich Blizzard jedoch jemals dazu entscheiden wird steht auf einem anderen Blatt. Ein möglicher Zeitpunkt für die Einführung eines solchen F2P-Systems könnte aber auch die kommende Erweiterung Mists of Pandaria oder die Einführung des nächsten großen Blizzard-MMos, Projekt Titan, sein. Bis dahin wird das Battle.net-Guthaben vorerst eine alternative Zahlungsmethode für WoW und für das Diablo 3-Auktionshaus bleiben.

11. PvP-Saison beginnt und Todesschwinge im LFR

Wie MMO-Champion berichtet, hat heute auf den US-Servern die 11te PvP-Saison begonnen. Zugleich wurde auch der Drachenseele-Endkampf mit Todesschwinge im Schlachtzugs-Finder freigeschaltet. Diese Änderungen werden also morgen, Mittwoch den 07.12.2011, auf unseren EU-Realms eintrudeln. Im PvP werden, wie gewohnt, alle Wertungen zurückgesetzt und alle Ehrenpunkte die über das Cap von 4000 Punkten liegen, werden in Gold ausbezahlt. Ebenso wird es mit “Alizabal, der Herrin des Hasses” einen neuen Boss in der Baradin-Festung geben. Wir wünschen euch morgen schon mal viel Spaß mit der neuen PvP-Saison und dem Endkampf von Cataclysm über den neuen Schlachtzugsbrowser.

Blizzard bannt Spieler von Top-Gilden

Wie aus Berichten der Fanseiten WorldofWar.de und MMO-Champion hervorgeht, haben einige Spieler aus Top-Gilden wie zum Beispiel »For the Horde« und «DREAM Paragon« jetzt einen Weg gefunden, um über den neuen Schlachtzugsbrowser (Raid-Finder) mehr Loot von den Raidbossen zu erhalten als eigentlich vorgesehen.

Auf diese Weise war es den besagten Gilden möglich, ihre Mitglieder besser ausstatten als auf dem normalen und vor allem legalen Weg. Allerdings hat Blizzard Entertainment ein wachsames Auge und bemerkte diesen »Exploit«. Das Team ergriff umgehend Maßnahmen und bannte die beteiligten Spieler beziehungsweise deren Accounts für 3 bis 8 Tage. Zudem wurde die unrechtmäßig erbeutete Ausrüstung wieder entfernt. Mittlerweile haben einige der betroffenen Gilden auf ihren Webseiten Stellung zu diesem Thema genommen und sich offiziell entschuldigt.

Todesschwinge nur im normalen Modus besiegbar

Wie Blizzard-Mitarbeiter Wrocas im offiziellen Forum verlauten ließ, wird der letzte große Bösewicht, Todesschwinge, circa eine Woche lang nur im normalen Schwierigkeitsgrad des Drachenseele-Raids besiegbar sein. Die letzte Konfrontation ist demnach nicht in der heroischen und Zufalls-Raid-Variante spielbar. Laut den Entwicklern, wollen sie den Spielern mehr Gelegenheiten geben, die normale Version zu meistern und Guides hierfür zu erstellen. Will man da etwa den heroischen Tod von Todesschwinge etwas herauszögern?

Schließlich gab es schon bei den meisten anderen Patches / Erweiterungen bereits nach wenigen Tagen die Meldungen von Raid-Gilden, bestimmte Bosse im heroischen Modus gelegt zu haben. Ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn diese Gilden schon Wochenlang vorher auf dem Testserver den Bossen den Loot aus dem Leib prügelten. Viel Sinn macht diese Änderungen unserer Meinung nicht, denn ob nun der Heroic-First-Kill von Todesschwinge ein paar Tage später gemeldet wird oder nicht, ist den meisten Spielern wohl eher egal. Und schließlich muss jeder für sich selbst wissen, wieviel Zeit er dafür investiert. Anbei noch die Forums-Meldung von Wrocas.

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